11 novembre 2022
inSEIT erleichtert industrielle Nutzung von Enzymen
Bern - Die inSEIT AG gibt ihre offizielle Gründung bekannt. Das Start-up ist aus der Universität Bern ausgegliedert worden. Es erleichtert die Immobilisierung von Enzymen. Damit soll der Einsatz von Enzymen in der industriellen Produktion auf die nächste Stufe gehoben werden.

Die inSEIT AG ist Anfang November offiziell gegründet und in das Handelsregister eingetragen worden, wie das Unternehmen in einer Mitteilung bekanntgibt. Entstanden ist die Firma als eine Ausgliederung der Universität Bern. Auch ihr Sitz befindet sich nun in der Hauptstadt.
inSEIT hat sich zum Ziel gesetzt, den Einsatz von Enyzmen in der industriellen Produktion zu vereinfachen. Enzyme werden in der Industrie als eine umweltfreundliche Alternative zu traditionellen synthetischen Methoden angesehen. Eine Herausforderung ist dabei allerdings ihre schlechte Wiederverwendbarkeit und Stabilität. Hier kann die sogenannte Enzymimmobilisierung Abhilfe schaffen. Der Prozess kann einerseits die Produktivität und Enzymstandzeiten erhöhen und andererseits die Enzymrückgewinnung erleichtern. Mit der Immobilisierung werden die Enzyme also technisch nutzbar.
Die Enzymimmobilisierung erfordert laut inSEIT allerdings grosses Fachwissen. Das Start-up bietet Unternehmen und Forschungseinrichtungen daher eine einfachere Lösung zur Enzymimmobilisierung an. Laut einer Mitteilung des Förderprogramms Venture Kick, das die Firma bereits finanziell unterstützt hat, besteht die Lösung aus zwei Komponenten: Einer eigens entwickelten Screening-Plattform sowie einer Bioinformatik-Suite namens CapiPy 2.0. ssp
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