06 décembre 2022

Universität Bern schliesst sich Hochschulallianz Enlight an

Bern - Die Universität Bern hat sich Enlight angeschlossen, der europäischen Allianz für Universitäten. Die Mitgliedschaft stellt eine neue Möglichkeit für Schweizer Hochschulen dar, sich an ansonsten für sie verschlossenen europäischen Hochschulallianzen zu beteiligen.

Die europäische Universitätsallianz Enlight hat die Universität Bern per 1. Dezember als assoziiertes Mitglied gewählt. Damit tritt die Hochschule einer Allianz von zehn forschungsintensiven Volluniversitäten bei, heisst es in einer Medienmitteilung. Sie kooperieren vertieft in Lehre und Forschung und ermöglichen Studierenden und Forschenden so „vielfältige Austauschmöglichkeiten“ über Landesgrenzen hinweg.

Enlight stellt für Schweizer Universitäten seit diesem Jahr erstmals eine Möglichkeit dar, sich als assoziierter Partner an europäischen Universitätsallianzen zu beteiligen. Denn seit die Schweiz aus den EU-Programmen Horizont Europa und Erasmus+ ausgeschlossen wurde, ist ihr Anschluss an europäische Netzwerke erschwert.

Enlight besteht aus den forschungsintensiven Volluniversitäten Gent in Belgien, Göttingen in Deutschland, Tartu in Estland, Bordeaux in Frankreich, Galway in Irland, Groningen in den Niederlanden, Uppsala in Schweden, Bratislava in der Slowakei und des Baskenlandes in Spanien.

Sie entwickeln gemeinsam internationale Formen des Austauschs in Forschung sowie Lehre und streben gemeinsame Curricula und Abschlüsse an. Sie arbeiten in Themengebieten zusammen, zu denen die Universität Bern einen aktiven Beitrag leisten kann, beispielsweise Gesundheit, Klimawandel, Digitalisierung oder erneuerbare Energien.

„Auch wenn für unsere Forschenden nach wie vor eine Assoziierung der Schweiz an Horizont Europa dringend notwendig bleibt, um im wichtigsten Forschungsnetzwerk der Welt dabei zu sein, ist der Beitritt zu Enlight ein wichtiger Schritt für uns, um in Europa vernetzt zu bleiben und Austausch sowie Kooperation zu fördern“, wird Christian Leumann, Rektor der Universität Bern, in der Medienmitteilung zitiert. ko

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